Freiwilligenarbeit in Costa Rica

Freiwilligenarbeit im Nationalpark

Freiwilligenarbeit Costa Rica_Foto-NEWSCosta Rica ist ein wahres Abenteuer! Wenn du dich gerne in Regenwälder, an Sandstrände und Wasserfälle oder in Nationalparks aufhältst, dann hat Costa Rica so einiges für dich zu bieten.
Costa Rica kannst du sehr gut erkunden, während du an einem Freiwilligenprojekt oder einem Spanischkurs in Costa Rica teilnimmst. Dann bist du auch den ganzen Tag von Muttersprachlern umgeben, denn wie heißt es so schön, wenn man die Sprache jeden Tag braucht, lernt man am schnellsten und effektivsten.

Viele unserer Freiwilligenprojekte in Costa Rica sind die perfekte Chance Flora und Fauna des Landes etwas genauer zu erforschen und einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz und Tierschutz zu leisten.

Hier kannst du mehr Über diese tollen Freiwilligenstellen in Costa Rica lesen:
Freiwilligenarbeit im Nationalpark in Costa Rica
Freiwilligenarbeit im Regenwald in Costa Rica
Freiwilligenarbeit im Wildschutzgebiet in Costa Rica
Freiwilligenarbeit mit Papageien in Costa Rica
Freiwilligenarbeit im Tierschutzzentrum in Costa Rica

Deine Auslandserfahrung kannst du inmitten wunderschöner Natur erleben, die Seele baumeln lassen und neue Energien schöpfen. Fast 25% der Landesfläche in Costa Rica ist durch Nationalparks geschützt. Eine nehmen wir nachfolgend ein bisschen genauer unter die Lupe.
Übrigens, bei einer längeren Freiwilligenarbeit im Nationalpark in Costa Rica, kannst du nach je 2 Wochen den Standort wechseln und so noch mehr von diesem wunderschönen Land kennen lernen.

1. Parque Nacional Rincón de la Vieja
Der Nationalpark “Rincon de la Vieja” liegt im Nordosten von Costa Rica in der Provinz Guanacaste. Der Park verdankt seinen Namen dem noch aktiven Vulkan “Rincon de la Vieja”. Der Vulkan ist 1.895 m hoch und ist somit der größte Berg im Nordosten des Landes. Das Gebirgsmassiv mit 32 Quellflüssen trennt den Pazifik vom Atlantik. Im Nationalpark findet man herrliche Wanderwege, Wasserfälle, heiße Quellen, brodelnde Schlammlöcher, Säureseen und eine atemberaubende Flora und Fauna. Die Hauptattraktion ist bestimmt der Aufstieg zum Vulkan „Rincón de la Vieja“. Der Wanderweg ist 16 km lang und dauert ca. 8 Stunden. Von der Spitze des Vulkans hat man einen wunderschönen Ausblick und bei gutem Wetter sieht man sogar beide Küsten und bis nach Nicaragua. Die Wanderwege führen durch ein Paradies aus Pflanzen, Bäumen und Blumen und exotische Tiere.
Eine Legende der damaligen Guatuso Indianer erzählt, dass der Name „Rincón de la Vieja“ auf Deutsch „Winkel der alten Frau“ heißt. Die Erzählung handelt von einer Hexe, die im See verborgen war. Den Menschen, die einst dort lebten, hätte sie Angst einjagen und daraufhin wurde sie verflucht. Daraufhin verschwand sie im Schlund des Vulkans.

2. Tortuguero National Park
Freiwilligenarbeit Costa Rica_Foto-NEWS1Nicht weit von der Grenze zu Nicaragua und direkt an der Karibikküste liegt der Nationalpark Tortuguero mit einem 700-Seelen Dörfchen. Dieses Dorf befindet sich auf einem kleinen Landstrich zwischen der Karibikküste und einem Urwaldfluss. Tortuguero ist nur erreichbar per Boot oder Kleinflugzeug und die Menschen dort leben vom Fischfang und dem Tourismus. „Tortuguero“ bedeutet „Der Platz, an den die Schildkröten kommen“ und stammt aus dem spanischen „Tortuga“ (Schildkröte). Der Nationalpark umfasst eine Größe von 20.000 Hektar mit einer Kanal-Lagunenlandschaft, dichtem Regenwald und einer Küste mit schwarzem Sandstrand. Eine Artenvielfalt, die einen umhaut. Die Hälfte der in Costa Rica lebenden Vogel- und Reptilienarten sowie Säugetiere leben im Nationalpark Tortuguero. Er bietet Lebensraum für Faultiere, Kapuzineraffen, Brüllaffen, Papageien, Leguane, Krokodile und 300 Vogelarten.
(siehe auch: Freiwilligenarbeit mit Meeresschildkröten in Costa Rica)

3. Manuel Antonio National Park
Der Nationalpark Manuel Antonio hat eine Fläche von 7 km2 und ist einer der kleinsten Reservate in Costa Rica, aber auch eines der schönsten! Er beinhaltet Palmenwälder, die bis zum Meer reichen sowie 12 kleine vorgelagerte Inseln. Der Nationalpark liegt direkt an der Pazifikküste und gewährt 350 verschiedenen Pflanzenarten und 109 Säugetierarten ein beschütztes Zuhause. Einen Ausflug mit Pferden zu den „cascadas“ (Wasserfälle) sollte man sich nicht entgehen lassen. Es gibt verschiedene Wanderpfade, die durch den Park und zu den Traumstränden führen, bei denen man wunderschöne Aussichtspunkte vorfindet. Hier und da kann es passieren, dass frei laufende Affen, Nasen- und Waschbären oder Leguane den Weg kreuzen.

4. Arenal Volcano National Park
Der Nationalpark „Arenal“ liegt im Landesinneren von Costa Rica. Der dazugehörende Vulkan mit einer Höhe von 1.670 m ist einer der aktivsten und zugleich der jüngste in Costa Rica. Am Fuße des Vulkans liegt das Dörfchen „La Fortuna“ und der Arenal See ist der größte Binnensee des Landes. Der zweite jedoch nicht aktive Vulkan von Arenal National Park ist der „Cerro Chato“ mit einer Höhe von 1.140 m in dessen Krater befindet sich auch ein Teich.

5. Corcovado National Park
Der Nationalpark Corcovado liegt im westlichen Teil der Halbinsel von Costa Rica. Bis in die 60er Jahre blieb der Regenwald von Menschen unberührt. Erst einige Jahre später führte ein Goldfund dazu, dass Goldsucher die Wälder kaputt machten auf der Suche nach Reichtum. Corcovado bietet eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Mit Mangroven bewachsene Gebiete, Regenwald und Bergregenwälder gehören zu einem Erlebnisparadies dieses Nationalparks. Es können 500 verschiedene Baumarten, 140 Säugetierarten und 370 Vogelarten und 6000 Insekten bewundert werden.

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